Schülerbegegnung Kopenhagen
Seit vielen Jahren organisiert aubiko e.V. interkulturelle Schülerbegegnungen zwischen deutschen Schulklassen und Schülergruppen aus der ganzen Welt. Dabei stehen das Kennenlernen der jeweiligen Kulturen, der Austausch zwischen den Jugendlichen sowie die Erkundung des Gastlandes im Mittelpunkt. In diesem Rahmen reiste eine Gruppe von 25 Schüler:innen des Albert-Einstein-Gymnasiums in Schwalbach in Begleitung von zwei Lehrkräften nach Kopenhagen, um dort dänische Schüler:innen zu treffen, ihre Lebensweise kennenzulernen und an einem gemeinsamen Schulprojekt teilzunehmen.
Neben dem interkulturellen Austausch wurden auch die Besonderheiten des dänischen Bildungssystems und der dortigen Schulkultur thematisiert. Die Schüler:innen hatten die Gelegenheit, eine dänische Schule zu besuchen, gemeinsame Aktivitäten zu erleben und Kopenhagen zu entdecken. Das Programm bot eine Mischung aus Bildung, Begegnung und spannenden Erlebnissen.
Montag, 10.03.2025
Die Reisegruppe des Albert-Einstein-Gymnasiums startete am Morgen ihre Fahrt nach Kopenhagen. Nach der Ankunft um 17:38 Uhr am Hauptbahnhof wurde die Gruppe von Aubiko-Mitarbeiterin Marike Gohr empfangen und zum Danhostel begleitet. Dort erfolgte das Einchecken sowie eine kurze Begrüßung mit einer kleinen Kennenlernrunde und einer Vorstellung des Wochenprogramms. Anschließend ging es zum gemeinsamen Abendessen bei Max Burgers, wo sich die Gruppe in entspannter Atmosphäre auf die kommenden Tage einstimmen konnte.


Dienstag, 11.03.2025
Nach einem frühen Frühstück im Hostel fuhr die Gruppe mit der S-Bahn in den Südosten der Stadt, um die Frydenhøjskolen in Hvidovre zu besuchen. Dort wurden die deutschen Schüler:innen zunächst herzlich durch den dänischen Lehrer Rico willkommen geheißen und dann in kleine Gruppen von den dänischen Schüler:innen durch die Schule geführt. Anschließend gab es Präsentationen, bei denen sowohl die deutschen als auch die dänischen Schüler:innen ihre jeweiligen Schulsysteme und das Leben als Jugendlicher in ihrem Land vorstellten. Nach einer Mittagspause, bei der in der schuleigenen Küche gemeinsam die dänische Spezialität „Smørrebrød“ vorbereitet und gegessen wurde, fand ein sportlicher Austausch statt, bei dem die Schüler:innen in gemischten Teams sowohl nach deutschen als auch nach dänischen Regeln Völkerball spielten.
Am Nachmittag fuhr die Gruppe zur zentralen S-Bahnstation Nørreport, wo die Schüler:innen zunächst die Möglichkeit hatten, Geld abzuheben und zu wechseln, da nicht alle dran gedacht hatten, dänische Kronen mitzunehmen. Danach stand trotz klassisch Skandinavischem Nieselwetters eine Stadtführung durch das Zentrum von Kopenhagen auf dem Programm, die von Aubiko geleitet wurde. Die Route ging von der zentralen Einkaufsstraße Strøget über Kongens Nytorv und Nyhavn am Hafen entlang, beinhaltete auch den Besuch des königlichen Schlosses Amalienborg und führte dann zum Bootsanleger in der Nähe der kleinen Meerjungfrau, die nicht mehr besucht werden konnte, da es sehr windig und kalt war. Nach einer kurzen Fährfahrt, bei der die Schüler:innen sich aufwärmen konnten, stand dann noch ein Besuch in Christiania an. Die Gruppe bekam Zeit, die Umgebung selbst zu erkunden, bevor sie sich um 18:30 Uhr zum Abendessen im Restaurant Spiseloppen traf. Anschließend kehrte die Gruppe gemeinsam ins Hostel zurück.
Mittwoch, 12.03.2025
Am zweiten Projekttag an der Frydenhøjskolen bearbeiteten die Schüler:innen in gemischten Gruppen ein Dilemma-Spiel zum Thema Smartphone-Nutzung. Dabei wurde die Frage bearbeitet, wie in der Schule und Zuhause die Smartphone-Nutzung reduziert werden kann. Es wurden verschiedene Perspektiven diskutiert und kreative Lösungen erarbeitet. Die Projektarbeit zeigte die typisch dänische Arbeitsweise, bei der viel Freiheit und Eigeninitiative gefragt ist. Die Schüler:innen stellten ihre Ergebnisse auf Englisch in Gruppen vor. Zum Mittagessen ging es danach zu Oasen, einem Dönerladen in der Nähe. Anschließend fuhr die Gruppe mit S-Bahn und Bus zum Amager Ressource Center am anderen Ende der Stadt, wo sie an einer spannenden Führung teilnahm. Der Guide war sehr sympathisch und vermittelte viele interessante Fakten zur modernen Müllverbrennungsanlage. Besonders beeindruckend war der Ausblick von oben: Man konnte die gesamte Stadt sowie über das Meer bis nach Schweden sehen. Außerdem besichtigte die Gruppe die Skipiste und die Kletterwand des Zentrums. Nach der gemeinsamen Rückfahrt ins Stadtzentrum hatten die Schüler:innen vom Rathausplatz aus Zeit, die Stadt in Kleingruppen (mindestens vier Personen) auf eigene Faust zu erkunden. Das Wetter besserte sich etwas, und zeitweise kam sogar die Sonne heraus. Zum Abschluss des Tages gab es um 18 Uhr ein gemeinsames Abendessen im Hostel mit Pasta und Hühnchen.
Donnerstag, 13.03.2025
Nach dem Frühstück traf sich die Gruppe mit den dänischen Schüler:innen am Rathausplatz. Sieben der deutschen Schüler:innen hatten verschlafen, sodass sich der Start etwas verzögerte. Die Schüler:innen sollten in gemischten Kleingruppen eine von Rico erstellte Tour ablaufen, um die Stadt durch die Augen der dänischen Schüler:innen besser kennenzulernen. Zum Mittagessen ging es auf die Nørrebrogade, bevor die Gruppe sich von den dänischen Schüler:innen verabschiedete. Anschließend fuhr sie mit der Metro zum Nationalaquarium. Danach ging es mit dem Bus weiter zum Hauptbahnhof und von dort zu The Tube, einem immersiven Abenteuererlebnis. Das Erlebnis war sehr unterhaltsam. Zum Abschluss des Tages fand ein gemeinsames Abendessen im Dalle Valle statt.






Freitag, 14.03.2025
Am letzten Tag hieß es früh aufstehen: Nach Frühstück und Check-out trat die Gruppe um 8:22 Uhr die Heimreise an.
Die Schüler:innen sammelten viele wertvolle interkulturelle Erfahrungen, knüpften Kontakte mit dänischen Jugendlichen und lernten Kopenhagen aus einer neuen Perspektive kennen.
Es war eine spannende Woche für alle! Wir von aubiko e.v bedanken uns für die tolle Zusammenarbeit und freuen uns darauf, die Gruppe aus Deutschland bald wieder in Kopenhagen begrüßen zu dürfen.


